Tantra Teleseminar

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Tantra Teleseminar

Beginn 19 September 20 Uhr für 6 Termine jeden Montag. UKB 60 Euro.

Leitung: Angela Mahr

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Über mich

„Liebe als Weg“ ist mein Lebensmotto. Nach meiner Erfahrung kann unsere Liebesfähigkeit in der Partnerschaft besonders intensiv erfahren werden und durch Achtsamkeit und Bewusstheit zunehmen. Dann weitet sie sich auf alle Lebensbereiche aus. 

Meine Arbeit gilt unserer Liebesfähigkeit, weil die Liebe unsere größte Kraft ist. Liebe ist Magie, ob in Form einer romantischen Partnerschaft oder als kreatives Wirken an einem Projekt. Liebe selbst ist formlos und kennt unendlich viele Formen. Ich will dazu inspirieren, diese Formen im eigenen Leben wiederzufinden.

Hintergrund

•    Seit 2009: Coaching und eigene Seminare, Recherche und Dreharbeiten über indischen und tibetischen Tantrismus, Veröffentlichung diverser Zeitungsartikel. Mehr dazu unter: www.angela-mahr.de
•    2008/09 Magisterarbeit über „Versuchung und Leidenschaft“ in Literaturverfilmungen, über die Überwindung der Spaltung von „Heiliger“ und „Hure“ und den Weg von einsamer zur gemeinsamen Ekstase. (FU Berlin / Allg. und Vgl. Literaturwissenschaft); Abschlussprüfung über indische und tibetische Körperkonzepte sowie die Theorie der symbolischen Anthropologie (FU Berlin / Ethnologie)
•    2007 China- und Tibetreise, Interviews mit Mönchen und Dorfbewohnern (Niyn Pa, Amdo). Dreh der Reportage „Running Kids“ über die Bedeutung von Leistungssport für Jungendliche aus chinesischen Bauernfamilien (Phoenix/Hongkong)
•    Seit 2005: intensive Beschäftigung mit Tantra (Selbststudium und div. Kurse), Tao (Jennifer Lee) und Reiki (Mina Mohyi)

Hier geht es zu Fotos der China- und Tibetreise

 

 

 

Was ist Tantra?

Tantra ist ein Überbegriff für verschiedene Strömungen aus Indien und Tibet, die vermutlich mehrere Jahrtausende vor Christus ihren Ursprung haben. Wörtlich übersetzt heißt Tantra verweben, ausdehnen, und tatsächlich geht es im Tantra immer um Bewusstseinserweiterung. Die Wege dazu sind sehr lebensbejahend. Es gilt, durch das Leben selbst das Göttliche in uns, unserem Gegenüber und in allem zu erfahren. Die Mittel dazu waren und sind sehr verschieden. Yoga und Atemtechniken dienen dazu, eine feinere Körperwahrnehmung zu erlangen, welche sich auch auf Gedanken- und Gefühlswelt auswirkt. Tanz und Gesang sind bis heute Wege der Tantriker, sich in Ekstase zu  begeben. Tantrisches Kunsthandwerk verrät die zentrierte Hingabe der Töpferer, die es fertigten. 

Tantrische Vereinigungsrituale wurden meist geheim gehalten und waren den höchsten Stufen vorbehalten. Über mehrere Tage hinweg werden Liebe, Bewusstheit und Achtsamkeit aller Teilnehmer untereinander gesteigert. Achtsame rituelle Berührung zeugt von Verehrung und Hingabe. Mann und Frau begegnen sich im Tantra aus einer neuen, selbstlosen Haltung und aus dem Herzen heraus. Sie sind füreinander Gott und Göttin, Shiva und Shakti, und sie erkennen einander in ihrem unverstellten, strahlenden, göttlichen Aspekt. 

Tantrische Sexualität ist etwas zutiefst Natürliches. Sie geschieht, wenn wir zu vorbehaltloser Nähe bereit sind, uns aus Liebe begegnen, und auf die feinen (!) Impulse unseres Körpers hören, ohne ein bestimmtes Ziel zu verfolgen. Tantra zu praktizieren bedeutet, alle Hindernisse, Ängste und Blockaden, die uns daran noch hindern, zu bemerken, zu erkennen, und liebevoll aufzulösen.